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Naan-Brot – Indisches Fladenbrot

Weiche, kleine Naan-Brote aus Hefeteig, die ohne zusätzliches Fett in einer sehr heißen Pfanne gebacken werden. Die Grundversion mit Haferdrink und pflanzlicher Joghurtalternative ist milchfrei und vegan.
Vorbereitungszeit45 Minuten
Zubereitungszeit25 Minuten
Gesamtzeit14 Stunden 50 Minuten
Gericht: Beilage
Küche: Indisch
Schlüsselwörter: Hefeteig, indisches Fladenbrot, milchfrei, Naan-Brot, Pfannenbrot, vegan
Portionen: 21 kleine Naan-Brote
Kosten: 1,80 Euro (Stand: 3/25)

Kochutensilien

  • Küchenwaage
  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • Große Schüssel mit Deckel oder Frischhaltefolie
  • Teigspachtel
  • Küchentuch
  • Kühlschrank – nur bei der langen Teigführung
  • Rollholz
  • Backpapier
  • Brett oder Backblech zum Ablegen
  • Herdplatte
  • Große Pfanne
  • Pfannenwender

Zutaten

Für den Teig

  • 260 g Haferdrink mit 3,5% Fett
  • 25 g Olivenöl
  • 60 g pflanzliche Joghurtalternative
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Zucker
  • 11 g Salz
  • 500 g Weizenmehl Type 550

Anleitungen

Zutaten einwiegen und Teig kneten

  • Gib Haferdrink, Olivenöl und die pflanzliche Joghurtalternative in die Rührschüssel. Bröckle die frische Hefe dazu und ergänze Zucker, Salz und Weizenmehl.
  • Knete alle Zutaten zunächst zwei Minuten auf langsamer Stufe. Knete den Teig anschließend acht Minuten auf schneller Stufe weiter. Am Ende soll er glatt, weich und elastisch sein.

Teig rundwirken und ruhen lassen

  • Lege den Teig nach dem Kneten auf den sauberen Tisch und wirke ihn rund. Decke ihn anschließend mit einem Küchentuch ab.
  • Lass den Teig 90 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.

Direkt weiterarbeiten oder kalt reifen lassen

  • Nach den 90 Minuten kannst du den Teig sofort portionieren und weiterverarbeiten.
  • Für die vorbereitete Variante bleibt der Teig abgedeckt und wird für etwa zwölf Stunden in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag fährst du mit dem Portionieren fort.

Teig portionieren, rundschleifen und entspannen lassen

  • Gib den Teig auf die Arbeitsfläche und teile ihn in 21 möglichst gleich große Stücke. Jedes Teigstück wiegt ungefähr 40 g.
  • Schleife jedes Teigstück mit leicht hohler Hand zu einem glatten, runden Teigling. Decke die Teiglinge mit einem sauberen Küchentuch ab und lass sie zehn Minuten entspannen.

Kleine Fladen ausrollen

  • Rolle jeden Teigling auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen, möglichst gleichmäßigen Fladen aus. Verwende nur so viel Mehl wie nötig.
  • Wenn sich die Teiglinge beim Ausrollen wieder zusammenziehen, kannst du sie zunächst nur teilweise ausrollen, abgedeckt kurz entspannen lassen und anschließend fertig ausrollen.
  • Lege die ausgerollten Fladen auf Backpapier und decke sie bis zum Backen ab. Ordne sie so, dass die zuerst ausgerollten Fladen oben liegen und auch zuerst gebacken werden.

Naan-Brote in der Pfanne backen

  • Erhitze die leere Pfanne ohne Fett auf voller Leistung. Lege einen Fladen vorsichtig in die heiße Pfanne.
  • Sobald sich Blasen bilden und die Unterseite erste braune Röststellen zeigt, wendest du das Naan-Brot. Werden einzelne Blasen sehr groß, kannst du sie vorsichtig mit dem Pfannenwender flach drücken.
  • Backe auch die zweite Seite, bis sich appetitliche Röststellen gebildet haben. Lege die fertigen Naan-Brote sofort in ein sauberes Küchentuch und staple sie darin. So bleiben sie bis zum Servieren warm und weich.

Notizen

Beispielzeitplan mit Kühlschrankreifung
  • 20:00 Uhr: Zutaten einwiegen und den Teig insgesamt zehn Minuten kneten.
  • 20:15 Uhr: Teig rundwirken, abdecken und 90 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • 21:45 Uhr: Teig abgedeckt für zwölf Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • 09:45 Uhr am nächsten Tag: Teig in 21 Stücke teilen und rundschleifen.
  • 10:05 Uhr: Teiglinge abdecken und zehn Minuten entspannen lassen.
  • 10:15 Uhr: Teiglinge nacheinander dünn ausrollen.
  • 10:35 Uhr: Pfanne erhitzen und die Fladen portionsweise backen.
  • ca. 11:00 Uhr: Fertige Naan-Brote im Küchentuch warmhalten und servieren. Ein vollständiges Auskühlen ist nicht nötig, da sie warm am besten schmecken.
Die tatsächlichen Reifezeiten können je nach Raumtemperatur und Teigentwicklung etwas kürzer oder länger ausfallen.
Variante ohne Kühlschrankreifung: Wenn du die Naan-Brote noch am selben Tag servieren möchtest, kannst du den Teig direkt nach der 90-minütigen Ruhezeit portionieren. Die zwölfstündige Kühlschrankzeit entfällt dann.
Pfannentemperatur: Die Pfanne soll sehr heiß sein und wird nicht eingefettet. Werden die Fladen außen zu schnell dunkel, bevor sie vollständig aufgegangen sind, reduzierst du die Leistung etwas.
Milchfrei und vegan: Verwende einen pflanzlichen Haferdrink und eine pflanzliche Joghurtalternative. Mit diesen Zutaten ist das Rezept vollständig milchfrei und vegan.
Aufbewahrung: Frisch aus der Pfanne schmecken die Naan-Brote am besten. Vollständig abgekühlt kannst du sie luftdicht verpackt ein bis zwei Tage aufbewahren. Erwärme sie vor dem Servieren kurz in einer trockenen Pfanne.
Die Fladen lassen sich auch einfrieren. Lege am besten etwas Backpapier zwischen die einzelnen Brote, damit du sie später getrennt entnehmen kannst.
Kalorienangabe: Die Angabe von etwa 103 kcal pro Stück ist ein berechneter Näherungswert. Der tatsächliche Wert hängt von den verwendeten Produkten ab.