Dieses Naan-Brot aus der Pfanne wird außen leicht gebräunt und bleibt innen wunderbar weich und elastisch. Die kleinen Fladen werden ohne zusätzliches Fett gebacken und schmecken besonders gut, wenn du sie noch warm servierst.

Die Grundversion mit Haferdrink und pflanzlicher Joghurtalternative ist vollständig milchfrei und vegan. Nach der ersten Teigruhe kannst du den Teig direkt weiterverarbeiten oder für mehr Aroma zwölf Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

Warum das Naan-Brot so weich und elastisch wird

Haferdrink, pflanzliche Joghurtalternative und Olivenöl sorgen für einen geschmeidigen Hefeteig. Damit er seine elastische Struktur entwickelt, wird er zunächst zwei Minuten langsam und anschließend acht Minuten schnell geknetet.

Der fertige Teig soll glatt, weich und dehnbar sein. Durch die anschließende Ruhezeit lässt er sich später leichter portionieren und dünn ausrollen.

Frisch  aus  der  Pfanne  ist  das  Naan-Brot  weich  und  biegsam  –  so  lässt  es  sich  problemlos  zusammenfalten,  ohne  zu  brechen.
Frisch aus der Pfanne ist das Naan-Brot weich und biegsam – so lässt es sich problemlos zusammenfalten, ohne zu brechen.

Teigruhe mit zwei Möglichkeiten

Nach dem Kneten wird der Teig rundgewirkt, auf dem Tisch mit einem Küchentuch abgedeckt und darf 90 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Anschließend kannst du ihn direkt zu kleinen Naan-Broten weiterverarbeiten.

Für ein kräftigeres Aroma stellst du den Teig nach diesen 90 Minuten für etwa zwölf Stunden abgedeckt in den Kühlschrank. Während der langen, kühlen Teigruhe können sich die Aromen langsamer und intensiver entwickeln. Viele Menschen empfinden lang geführte Hefeteige außerdem als bekömmlicher und magenfreundlicher.

Nach  dem  Rundwirken  ruht  der  glatte  Teig  abgedeckt  auf  dem  Tisch,  damit  er  sich  entspannt  und  weiterentwickeln  kann.
Nach dem Rundwirken ruht der glatte Teig abgedeckt auf dem Tisch, damit er sich entspannt und weiterentwickeln kann.

Naan-Brot ohne Fett in der Pfanne backen

Die Pfanne wird zunächst ohne Fett auf voller Leistung erhitzt. Sobald sie richtig heiß ist, legst du den ersten dünn ausgerollten Fladen hinein.

Wenn sich Blasen und erste braune Röststellen zeigen, wird das Naan-Brot gewendet. Sehr große Blasen kannst du vorsichtig mit dem Pfannenwender flach drücken. Staple die fertigen Fladen direkt in einem sauberen Küchentuch, damit sie warm, weich und biegsam bleiben.

Sobald  sich  Blasen  und  goldbraune  Röststellen  bilden,  wird  das  Naan-Brot  gewendet  und  auf  der  zweiten  Seite  fertig  gebacken.
Sobald sich Blasen und goldbraune Röststellen bilden, wird das Naan-Brot gewendet und auf der zweiten Seite fertig gebacken.

Im Video zeige ich dir Schritt für Schritt, wie der Teig geknetet, portioniert, ausgerollt und in der heißen Pfanne gebacken wird. Viel Spaß beim Anschauen und Nachbacken!

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Hast du das Naan-Brot ausprobiert? Dann erzähle mir gerne in den Kommentaren, wie es dir gelungen ist oder welche Beilage du dazu serviert hast.

Naan-Brot – Indisches Fladenbrot

Weiche, kleine Naan-Brote aus Hefeteig, die ohne zusätzliches Fett in einer sehr heißen Pfanne gebacken werden. Die Grundversion mit Haferdrink und pflanzlicher Joghurtalternative ist milchfrei und vegan.
Vorbereitungszeit45 Minuten
Zubereitungszeit25 Minuten
Gesamtzeit14 Stunden 50 Minuten
Gericht: Beilage
Küche: Indisch
Schlüsselwörter: Hefeteig, indisches Fladenbrot, milchfrei, Naan-Brot, Pfannenbrot, vegan
Portionen: 21 kleine Naan-Brote
Kosten: 1,80 Euro (Stand: 3/25)

Kochutensilien

  • Küchenwaage
  • Küchenmaschine mit Knethaken
  • Große Schüssel mit Deckel oder Frischhaltefolie
  • Teigspachtel
  • Küchentuch
  • Kühlschrank – nur bei der langen Teigführung
  • Rollholz
  • Backpapier
  • Brett oder Backblech zum Ablegen
  • Herdplatte
  • Große Pfanne
  • Pfannenwender

Zutaten

Für den Teig

  • 260 g Haferdrink mit 3,5% Fett
  • 25 g Olivenöl
  • 60 g pflanzliche Joghurtalternative
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Zucker
  • 11 g Salz
  • 500 g Weizenmehl Type 550

Anleitungen

Zutaten einwiegen und Teig kneten

  • Gib Haferdrink, Olivenöl und die pflanzliche Joghurtalternative in die Rührschüssel. Bröckle die frische Hefe dazu und ergänze Zucker, Salz und Weizenmehl.
  • Knete alle Zutaten zunächst zwei Minuten auf langsamer Stufe. Knete den Teig anschließend acht Minuten auf schneller Stufe weiter. Am Ende soll er glatt, weich und elastisch sein.

Teig rundwirken und ruhen lassen

  • Lege den Teig nach dem Kneten auf den sauberen Tisch und wirke ihn rund. Decke ihn anschließend mit einem Küchentuch ab.
  • Lass den Teig 90 Minuten bei Raumtemperatur ruhen.

Direkt weiterarbeiten oder kalt reifen lassen

  • Nach den 90 Minuten kannst du den Teig sofort portionieren und weiterverarbeiten.
  • Für die vorbereitete Variante bleibt der Teig abgedeckt und wird für etwa zwölf Stunden in den Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag fährst du mit dem Portionieren fort.

Teig portionieren, rundschleifen und entspannen lassen

  • Gib den Teig auf die Arbeitsfläche und teile ihn in 21 möglichst gleich große Stücke. Jedes Teigstück wiegt ungefähr 40 g.
  • Schleife jedes Teigstück mit leicht hohler Hand zu einem glatten, runden Teigling. Decke die Teiglinge mit einem sauberen Küchentuch ab und lass sie zehn Minuten entspannen.

Kleine Fladen ausrollen

  • Rolle jeden Teigling auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen, möglichst gleichmäßigen Fladen aus. Verwende nur so viel Mehl wie nötig.
  • Wenn sich die Teiglinge beim Ausrollen wieder zusammenziehen, kannst du sie zunächst nur teilweise ausrollen, abgedeckt kurz entspannen lassen und anschließend fertig ausrollen.
  • Lege die ausgerollten Fladen auf Backpapier und decke sie bis zum Backen ab. Ordne sie so, dass die zuerst ausgerollten Fladen oben liegen und auch zuerst gebacken werden.

Naan-Brote in der Pfanne backen

  • Erhitze die leere Pfanne ohne Fett auf voller Leistung. Lege einen Fladen vorsichtig in die heiße Pfanne.
  • Sobald sich Blasen bilden und die Unterseite erste braune Röststellen zeigt, wendest du das Naan-Brot. Werden einzelne Blasen sehr groß, kannst du sie vorsichtig mit dem Pfannenwender flach drücken.
  • Backe auch die zweite Seite, bis sich appetitliche Röststellen gebildet haben. Lege die fertigen Naan-Brote sofort in ein sauberes Küchentuch und staple sie darin. So bleiben sie bis zum Servieren warm und weich.

Notizen

Beispielzeitplan mit Kühlschrankreifung
  • 20:00 Uhr: Zutaten einwiegen und den Teig insgesamt zehn Minuten kneten.
  • 20:15 Uhr: Teig rundwirken, abdecken und 90 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • 21:45 Uhr: Teig abgedeckt für zwölf Stunden in den Kühlschrank stellen.
  • 09:45 Uhr am nächsten Tag: Teig in 21 Stücke teilen und rundschleifen.
  • 10:05 Uhr: Teiglinge abdecken und zehn Minuten entspannen lassen.
  • 10:15 Uhr: Teiglinge nacheinander dünn ausrollen.
  • 10:35 Uhr: Pfanne erhitzen und die Fladen portionsweise backen.
  • ca. 11:00 Uhr: Fertige Naan-Brote im Küchentuch warmhalten und servieren. Ein vollständiges Auskühlen ist nicht nötig, da sie warm am besten schmecken.
Die tatsächlichen Reifezeiten können je nach Raumtemperatur und Teigentwicklung etwas kürzer oder länger ausfallen.
Variante ohne Kühlschrankreifung: Wenn du die Naan-Brote noch am selben Tag servieren möchtest, kannst du den Teig direkt nach der 90-minütigen Ruhezeit portionieren. Die zwölfstündige Kühlschrankzeit entfällt dann.
Pfannentemperatur: Die Pfanne soll sehr heiß sein und wird nicht eingefettet. Werden die Fladen außen zu schnell dunkel, bevor sie vollständig aufgegangen sind, reduzierst du die Leistung etwas.
Milchfrei und vegan: Verwende einen pflanzlichen Haferdrink und eine pflanzliche Joghurtalternative. Mit diesen Zutaten ist das Rezept vollständig milchfrei und vegan.
Aufbewahrung: Frisch aus der Pfanne schmecken die Naan-Brote am besten. Vollständig abgekühlt kannst du sie luftdicht verpackt ein bis zwei Tage aufbewahren. Erwärme sie vor dem Servieren kurz in einer trockenen Pfanne.
Die Fladen lassen sich auch einfrieren. Lege am besten etwas Backpapier zwischen die einzelnen Brote, damit du sie später getrennt entnehmen kannst.
Kalorienangabe: Die Angabe von etwa 103 kcal pro Stück ist ein berechneter Näherungswert. Der tatsächliche Wert hängt von den verwendeten Produkten ab.

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