Der Sauerteig & das QuellstückFür den 2 Stufen Sauerteig Roggen-Anstellgut mit zimmerwarmen Wasser und Roggenvollkornmehl vermischen und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Nach der Reifezeit lauwarmes Wasser und Roggenvollkornmehl unterrühren und 3 Stunden stehen lassen.
Für das Quellstück Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Sesam mit kochendem Wasser übergießen und 3 Stunden quellen lassen. Während dieser Zeit wird die Flüssigkeit von den Körnern aufgenommen und entzieht dem Teig später nicht die Flüssigkeit.
Teig kneten & Kastenform vorbereitenNach der Reife- und Quellzeit Sauerteig, Quellstück, Wasser, Hefe, Weizenmehl, Weizenvollkornmehl und Salz 2 Minuten langsam und 8 Minuten auf schneller Stufe kneten. Schüssel ausölen.
Kastenform mit Pflanzencreme auspinseln, mit einem Küchentuch nachreiben, damit auch überall Fett ist und mit Sonnenblumenkernen ausstreuen.
Stockgare & EinfüllenTeig in die Schüssel geben, Deckel darauf und 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach der Gare, den weichen Teig in der Schüssel einige Male mit einer Teigspachtel einschlagen, damit etwas Spannung erfolgt.
Teig von der Schüssel in die Backform gleiten lassen und glatt streichen.
StückgareDeckel auf die Form geben und in einen 6 Liter Gefrierbeutel geben, damit der Teig beim Aufgehen nicht abtrocknet. Etwa 2 Stunden gehen lassen.
Den Backofen rechtzeitig auf 250°C (Ober/Unterhitze) vorheizen.
Backen & AuskühlenTeig mit reichlich Sesam und Leinsamen bestreuen, evtl. vorher mit Wasser besprühen wenn sich die Oberfläche trocken anfühlt. Vorsichtig mit einer Rasierklinge ein S in die Oberfläche ritzen.
Kastenform in den Ofen geben und in einer Fettpfanne auf dem Ofenboden mit 100 ml Wasser kräftig einschwaden.
Ofentüre für 15 Minuten geschlossen halten, dann den Dampf ablassen (Vorsicht Heiß), die Fettpfanne entfernen und den Ofen auf 190°C herunter schalten.
Weitere 40-45 Minuten kräftig ausbacken.
5 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und einige Stunden, besser noch über Nacht abkühlen lassen, damit sich die Flüssigkeit gut mit dem Brot verbindet. Am nächsten Tag kann das Brot angeschnitten werden.