Dieses schnelle Sauerteigbrot ist die perfekte Lösung für alle, die nicht Tage auf ein frisches Brot warten möchten. Das Besondere an diesem Rezept: Ihr könnt euer angesammeltes Anstellgut direkt aus dem Kühlschrank verarbeiten, ohne vorher einen neuen Sauerteig ansetzen zu müssen. In der Fachsprache nennen wir das ein Auffrischbrot. Ein weiterer Clou ist die Verwendung von Altbrot – getrocknete und grob geriebene Brotreste, die nicht nur für ein tieferes Aroma sorgen, sondern auch die Frischhaltung enorm verbessern.

Durch die Kombination aus Weizen-, Weizenvollkorn- und Roggenmehl sowie der Zugabe von aromatischem Brotgewürz erhaltet ihr ein charaktervolles Brot mit einer tollen Kruste, das noch am selben Tag fertig auf dem Tisch steht. In meinem Video zeige ich euch, wie ihr das Altbrot-Brühstück richtig ansetzt und den Teig perfekt aufarbeitet.

Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen! Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, wie euch dieses schnelle Sauerteigbrot gelungen ist und ob ihr auch so gerne mit Altbrot arbeitet – ich freue mich riesig auf euer Feedback!

Zutaten für 2 Brote mit einem Teiggewicht von ca. 590 g
50 g Altbrot
145 g heißes Wasser

180 g Anstellgut aus dem Kühlschrank
270 g kaltes Wasser
270 g Weizenmehl Type 550
120 g Weizenvollkornmehl

120 g Roggenmehl Type 1150
4 g Hefe
12 g inaktives Backmalz oder Rübensirup
14 g Salz
1/2 Teelöffel Brotgewürz

Weizenmehl zum Verarbeiten

Backzeit:
Ofen mit Backstein 30 Minuten vor dem Backen auf 250°C (Ober/Unterhitze) vorheizen. Dann bei 200°C etwa 45-50 Minuten backen.

Materialliste:
Küchenwaage
Mehrere Schüsseln
Messbecher
Esslöffel
Küchenmaschine mit Knethaken
2 Küchentücher
Teelöffel
Teigspachtel
2 Brotkörbchen oder flache Schüsseln
Backofen
Backstein
Gitterrost für den Ofen
Fettpfanne
Backtrennpapier
Großes Brett oder Einschießer
Brötchenritzmesser
Stipprolle oder dicker Stab
Sprühflasche mit Wasser
Brotmesser

Zubereitung:
Seht euch mein Video an, dort wird alles Schritt für Schritt erklärt. 😉

💡 Profi-Tipps für die schnelle Sauerteigbrot:

  • Das perfekte Brühstück: Übergießt das Altbrot unbedingt mit kochend heißem Wasser und lasst es gut ausquellen. Das gebundene Wasser im Brühstück ist der Schlüssel dazu, dass euer Brot lange saftig bleibt.
  • Aktivitäts-Unterstützung: Da das Anstellgut direkt aus der Kühlung kommt, hilft die kleine Menge Hefe dabei, eine gleichmäßige Porung zu garantieren. Das macht das Brot besonders gelingsicher, auch wenn der Sauerteig mal etwas träge ist.
  • Dampf für die Kruste: Für eine glänzende und kräftige Kruste solltet ihr zu Beginn des Backvorgangs beschwaden. Gebt dazu beim Einschieben der Brote etwas Wasser in eine mitgeheizte Schale am Ofenboden.
  • Garprobe durch Klopfen: Ob euer Brot fertig ist, erkennt ihr am Klopftest. Klingt die Unterseite hohl, wenn ihr mit dem Fingerknöchel dagegen klopft, ist die Krume stabil und das Brot fertig.
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