
Quarkbällchen wie vom Bäcker – aber zu einem Bruchteil des Preises! Mittlerweile zahlt man beim Bäcker oft 1,00 € bis 1,50 € pro Stück. Ich zeige euch, wie ihr diesen beliebten Klassiker ganz schnell und deutlich günstiger in der eigenen Küche herstellt.
In diesem Rezept verwende ich eine milchfreie Variante, da wir in unserer Familie auf Kuhmilch verzichten. Die Textur bleibt dabei wunderbar fluffig! Wer möchte, kann aber natürlich auch ganz klassisch zu herkömmlichem Quark und Milch greifen.
Warum Selbermachen lohnt:
Hausgemachte Quarkbällchen sind nicht nur preiswerter, sondern schmecken frisch aus dem Topf auch am besten. Da sie im Fett ausgebacken werden, gebe ich euch im Video wichtige Tipps zur richtigen Öltemperatur, damit sie außen goldbraun und innen perfekt gar werden.
Viel Spaß beim Nachbacken! Wenn euch das Video geholfen hat, freue ich mich über ein Abo meines Kanals und euer Feedback in den Kommentaren.
Zutaten für 15 Stück:
2 Eier Größe L oder 3 Eier
Größe M
70 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g Quark (Magerstufe) oder alternativen Pflanzenquark
1-2 Esslöffel Milch oder Hafermilch (je nach Größe der Eier)
1 Esslöffel Apfelessig oder Zitronensaft (aktiviert das Natron)
250 g Weizenmehl Type 550
1 gestrichener Teelöffel Natron
Außerdem:
80 g Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
Zum Frittieren:
1 Liter Pflanzenöl (z.B. Rapsöl)
Backzeit:
5-10 Minuten bei 170-175°C Fetttemperatur
Materialliste:
Herdplatte
Großer, breiter Topf mit Deckel
Bratenthermormeter
Rührschüssel
Handrührgerät oder Küchenmaschine
Teigschaber
Teller
Teelöffel
Eisportionierer
Menümesser
Abseihkörbchen
Küchenkrepp
Zubereitung:
Seht euch mein Video an, dort wird alles Schritt für Schritt erklärt. 😉
💡 Profi-Tipps für die Quarkbällchen
- Die perfekte Temperatur: Achtet beim Frittieren genau auf die Temperatur (ideal sind 170–175 °C). Ist das Öl zu heiß, werden sie außen dunkel und bleiben innen roh; ist es zu kalt, saugen sie sich voll Fett. Ein Küchenthermometer oder ein Holzlöffel-Test helfen hier wunderbar.
- Der Essig-Trick: Der Essig oder Zitronensaft im Teig dient nicht dem Geschmack, sondern aktiviert das Natron. Das sorgt dafür, dass die Bällchen beim Ausbacken so richtig schön aufgehen und fluffig werden.
- Gleichmäßige Form: Benutzt zwei Teelöffel oder einen kleinen, mit Öl benetzten Eisportionierer, um die Bällchen ins Fett zu setzen. So bekommt ihr eine gleichmäßige Form und verhindert, dass der Teig kleben bleibt.
- Das Zucker-Bad: Wälzt die Bällchen sofort nach dem Herausnehmen kurz in der Zimt-Zucker-Mischung, während sie noch heiß sind. Nur dann haftet der Zucker perfekt an der Oberfläche.


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