Diese Schoko-Mandel-Makronen sind ein schnelles Weihnachtsgebäck aus gerösteten Mandelblättchen, Zartbitterschokolade und luftigem Eischnee. Eine feine Zimtnote ergänzt das kräftige Mandelaroma und macht die kleinen Makronen zu einer schönen Abwechslung auf dem Plätzchenteller.

Das Rezept kommt ohne Mehl und Butter aus und ergibt ungefähr 45 Stück. Mit einer nachweislich milchfreien Zartbitter-Raspelschokolade sind die Schoko-Mandel-Makronen milchfrei, wegen des enthaltenen Eiweißes jedoch nicht vegan.

Fertig  gebackene  Schoko-Mandel-Makrone  mit  lockerer  Mandelstruktur
Durch das vorsichtige Unterheben bleiben die Mandelblättchen weitgehend ganz. So erhalten die Makronen ihre lockere Struktur und einen kräftigen Mandelbiss.

Warum geröstete Mandeln aromatischer schmecken

Durch das Rösten verlieren die Mandelblättchen einen Teil ihrer Feuchtigkeit und entwickeln ein deutlich kräftigeres, leicht nussig-herbes Aroma. Gleichzeitig werden sie etwas knuspriger, wodurch die fertigen Makronen mehr Biss erhalten. Die kleine Zuckermenge auf den Mandeln unterstützt die leichte Bräunung und rundet das Röstaroma ab.

Wichtig ist dabei die helle Röstung: Zu stark gebräunte Mandeln können bitter schmecken. Da sie später zusammen mit der Makronenmasse erneut in den Backofen kommen, genügt beim ersten Rösten eine zarte goldgelbe Farbe.

Geröstete  Mandelblättchen  mit  Zucker  auf  Backpapier
Das helle Rösten verstärkt das Mandelaroma, ohne die feinen Blättchen bitter werden zu lassen. Der Zucker sorgt anschließend für die passende Süße der Makronen.

Welche Aufgabe die warme Mandelmischung erfüllt

Die noch vorhandene Wärme der gerösteten Mandeln lässt die feinen Schokoladenraspel leicht anschmelzen. Die Schokolade verteilt sich dadurch zwischen den einzelnen Mandelblättchen und verbindet die zunächst lockeren Zutaten miteinander. Ein separates Schmelzen der Schokolade ist für dieses Rezept nicht erforderlich.

Die zweite, größere Zuckermenge gehört ebenfalls in diese Mandelmischung. Sie sorgt für die gewünschte Süße und beeinflusst die spätere Konsistenz der Makronen. Der Zimt tritt geschmacklich nicht in den Vordergrund, sondern ergänzt die gerösteten Mandeln und die herbe Zartbitterschokolade mit einer warmen, weihnachtlichen Note.

Geröstete  Mandelblättchen  mit  Zartbitterschokolade  und  Zimt
Die Restwärme der Mandeln lässt die Schokolade leicht anschmelzen. Dadurch verteilt sie sich gleichmäßig und verbindet sich mit Mandeln und Zimt.

Warum vorsichtiges Melieren so wichtig ist

Der aufgeschlagene Eischnee enthält viele kleine Luftbläschen, die der Makronenmasse ihre lockere Struktur geben. Beim Melieren wird die vergleichsweise schwere Mandelmischung mit dem leichten Eischnee verbunden. Werden dabei zu viele Luftbläschen zerstört, verliert die Masse an Volumen und die Makronen werden dichter und kompakter.

Das anschließende Backen bei niedrigerer Temperatur lässt die Makronen langsam fest werden. Dabei trocknet ihre Oberfläche, während das Innere noch leicht zart bleibt. So entsteht der typische Gegensatz zwischen einer leicht knusprigen Außenseite und einer weicheren, nussigen Mitte.

Mandel-Schokoladen-Mischung  wird  unter  den  Eischnee  gehoben
Das behutsame Unterheben erhält die eingeschlagene Luft und verhindert, dass die Makronen nach dem Backen zu kompakt werden.

Im Video zeige ich dir die Zubereitung Schritt für Schritt – vom Rösten der Mandeln über das Melieren der Masse bis zum Portionieren der Makronen. Viel Spaß beim Anschauen und Nachbacken! Schreib mir gerne hier im Blog oder unter dem YouTube-Video, wie dir die Schoko-Mandel-Makronen gelungen sind.

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Schoko-Mandel-Makronen

Knusprige Schoko-Mandel-Makronen mit gerösteten Mandelblättchen, Zartbitterschokolade und feiner Zimtnote.
Vorbereitungszeit20 Minuten
Gesamtzeit1 Stunde 35 Minuten
Gericht: Weihnachtsgebäck
Küche: Deutsch
Schlüsselwörter: Makronen, Mandeln, milchfrei, Plätzchen, Weihnachten
Portionen: 45 Stück
Kalorien: 38 kcal
Kosten: 3,50-4,00 Euro (Stand: 12/24)

Kochutensilien

  • Küchenwaage
  • Backofen
  • Backblech
  • Bogen Backpapier
  • Große Schüssel
  • Rührschüssel
  • Küchenmaschine mit Schneebesen
  • Teigschaber
  • 2 Teelöffel
  • Topflappen

Zutaten

Zum Rösten

  • 125 g gehobelte Mandeln
  • 30 g Zucker

Für die Makronenmasse

  • 60 g Zartbitter-Raspelschokolade, milchfrei
  • 125 g Zucker
  • ½ TL Zimt
  • 2 Eiweiß (Größe M)

Anleitungen

Mandeln mit Zucker hell rösten

  • Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor und belege ein Backblech mit einem Bogen Backpapier.
  • Verteile die gehobelten Mandeln gleichmäßig auf dem Backpapier. Streue die 30 g Zucker darüber und verteile beides auf dem Blech.
  • Röste die Mandeln im vorgeheizten Backofen etwa 10–15 Minuten. Sie sind fertig, sobald sie eine helle goldgelbe Farbe angenommen haben. Lass sie nicht zu dunkel werden, da sie später zusammen mit der Makronenmasse ein zweites Mal in den Backofen kommen.

Warme Mandelmischung vorbereiten

  • Nimm das Backblech aus dem Ofen und gib die noch warmen Mandelblättchen in eine große Schüssel.
  • Füge die Zartbitter-Raspelschokolade, die restlichen 125 g Zucker und ½ TL Zimt hinzu.
  • Vermische alle Zutaten mit einem Teigschaber, bis sich Schokolade, Zucker und Zimt gleichmäßig zwischen den Mandelblättchen verteilt haben. Durch die Wärme der Mandeln wird die Raspelschokolade leicht weich und verbindet sich mit der Mischung.

Eiweiß zu festem Schnee schlagen

  • Gib die beiden Eiweiße in die saubere Rührschüssel der Küchenmaschine. Achte darauf, dass sich kein Eigelb im Eiweiß befindet.
  • Schlage das Eiweiß mit dem Schneebesen steif. Der Eischnee ist fertig, wenn er sein Volumen deutlich vergrößert hat, fest aussieht und beim Anheben des Schneebesens stabile Spitzen bildet.

Mandelmischung vorsichtig unterheben

  • Gib die vorbereitete Mandelmischung zum steif geschlagenen Eiweiß.
  • Hebe die Mischung mit einem Teigschaber in großen, vorsichtigen Bewegungen unter den Eischnee. Rühre nicht kräftig, sondern führe den Teigschaber von unten nach oben durch die Masse.
  • Beende das Unterheben, sobald keine größeren weißen Eischneeflächen mehr sichtbar sind und die Mandelblättchen gleichmäßig in der Masse verteilt sind.

Makronen formen und schonend backen

  • Stelle den Backofen jetzt auf 150 °C Ober-/Unterhitze ein.
  • Nimm mit einem Teelöffel kleine Portionen der Makronenmasse ab und schiebe sie mit einem zweiten Teelöffel als lockere Häufchen auf das mit Backpapier belegte Backblech. Aus der Masse entstehen ungefähr 45 Makronen.
  • Backe die Schoko-Mandel-Makronen bei 150 °C Ober-/Unterhitze etwa 30 Minuten.
  • Nimm das Backblech anschließend aus dem Ofen und lass die Makronen vollständig auskühlen. Erst beim Auskühlen werden sie fester und lassen sich gut vom Backpapier lösen.

Notizen

Zeitplanung für die Zubereitung: Plane etwa 20 Minuten für die aktive Vorbereitung ein. Hinzu kommen 10–15 Minuten zum Rösten der Mandeln, 30 Minuten Backzeit und ungefähr 30 Minuten zum vollständigen Auskühlen. Bei einer Röstzeit von 15 Minuten ergibt sich die eingetragene Gesamtzeit von 1 Stunde und 35 Minuten.
Milchfreie Schokolade auswählen: Zartbitterschokolade ist nicht automatisch milchfrei. Kontrolliere deshalb die Zutatenliste der verwendeten Raspelschokolade auf Milch, Butterreinfett, Molkenerzeugnisse oder andere Milchbestandteile. Die Makronen sind milchfrei, wegen des Eiweißes aber nicht vegan.
Zuckermenge nicht beliebig reduzieren: Der Zucker bestimmt nicht nur die Süße, sondern beeinflusst auch Bindung, Oberfläche und Konsistenz der Makronen. Eine deutliche Reduzierung kann dazu führen, dass die Masse weniger gut zusammenhält oder das fertige Gebäck eine andere Struktur bekommt.
Konsistenz nach dem Auskühlen: Direkt nach dem Backen können die Makronen noch etwas weich und empfindlich sein. Beim vollständigen Auskühlen werden sie fester und lassen sich anschließend leichter vom Backpapier lösen.
Aufbewahrung in einer Blechdose: Bewahre die vollständig ausgekühlten Schoko-Mandel-Makronen in einer gut schließenden Blechdose an einem kühlen und trockenen Ort auf. Werden sie noch warm eingepackt, kann sich Feuchtigkeit bilden und die knusprige Oberfläche weich werden.
Übrig gebliebenes Eigelb verwenden: Da für dieses Rezept nur das Eiweiß benötigt wird, bleibt das Eigelb übrig. Es lässt sich beispielsweise für einen Pudding, eine Gebäckfüllung, zum Bestreichen von Hefegebäck oder für ein anderes Rezept mit Eigelb weiterverwenden.

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