Diese selbstgemachte vegane Pistaziencreme verbindet geröstete Pistazien und Mandeln mit Kakaobutter und Kokosöl. So entsteht mit wenigen Zutaten ein intensiv nussiger Aufstrich, den Du auch als Füllung für Gebäck, Pralinen und Desserts verwenden kannst.

Da gesalzene Pistazien je nach Produkt unterschiedlich kräftig schmecken, kannst Du die Süße individuell anpassen. Mit Kakaobutter bleibt das Grundrezept vollständig milchfrei und vegan.

Noch  flüssige  Pistaziencreme  in  einer  Schüssel  mit  Teigspachtel.
Die frisch angerührte Pistaziencreme ist zunächst flüssig und wird durch das Abkühlen der enthaltenen Fette deutlich fester.

Warum sich Pistaziencreme selber machen lohnt

Bei der selbstgemachten Variante bestimmst Du selbst, wie süß, salzig und fest die Creme werden soll. Das ist besonders praktisch, wenn Du sie nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch als Füllung oder Bestandteil eines Desserts verwenden möchtest.

Die Pistazien sorgen für das kräftige Nussaroma, während die Mandeln den Geschmack abrunden. Zusätzlicher Zucker wird nur nach persönlichem Geschmack benötigt.

Abgekühlte,  feste  Pistaziencreme  zwischen  zwei  Löffeln.
Nach dem Abkühlen hält die Pistaziencreme ihre Form und lässt sich mit zwei Löffeln portionieren.

So wird die Pistaziencreme fein und streichzart

Reibe lose braune Häutchen der Pistazienkerne vor dem Zerkleinern mit einem sauberen Geschirrtuch ab. Dadurch kann die Creme eine etwas intensivere grüne Farbe erhalten.

Mahle Pistazien und Mandeln möglichst fein. Bleiben noch größere Stückchen zurück, kannst Du die Masse mit einem Stabmixer nacharbeiten. Beurteile die Konsistenz erst nach dem vollständigen Abkühlen, da Kokosöl und Kakaobutter beim Erkalten fest werden.

Gehobelte  Mandeln  werden  zu  Pistazienkernen  in  den  Universalzerkleinerer  gegeben.
Pistazien und Mandeln werden gemeinsam fein gemahlen, damit die Pistaziencreme möglichst wenige grobe Stückchen enthält.

Mit Kakaobutter bleibt die Creme vegan und milchfrei

Kakaobutter gibt der Pistaziencreme nach dem Abkühlen Halt, während das Kokosöl die Masse geschmeidiger macht. Verwende für das vegane und milchfreie Grundrezept reine Kakaobutter.

Alternativ kannst Du 30 g weiße Schokolade verwenden. Klassische weiße Schokolade enthält jedoch Milchbestandteile. Soll die Creme weiterhin vegan und milchfrei bleiben, muss die verwendete Schokolade ausdrücklich entsprechend gekennzeichnet sein.

Kakaobutter  und  Kokosöl  beim  Schmelzen  im  Wasserbad.
Durch das Schmelzen lassen sich Kakaobutter und Kokosöl anschließend gleichmäßig mit den gemahlenen Pistazien und Mandeln vermischen.

Im Schritt-für-Schritt-Video siehst Du, wie die Fette geschmolzen, die Pistazien zerkleinert und anschließend alle Zutaten miteinander vermischt werden. Viel Spaß beim Anschauen und Ausprobieren! Schreibe mir gerne in die Kommentare, wofür Du die Pistaziencreme verwendest.

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Selbstgemachte, vegane Pistaziencreme

Eine intensiv nussige, milchfreie Pistaziencreme aus gerösteten Pistazien, Mandeln, Kakaobutter und Kokosöl – als Aufstrich oder Füllung verwendbar.
Zubereitungszeit15 Minuten
Gesamtzeit1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Aufstrich, Grundrezepte
Küche: International
Schlüsselwörter: Grundrezept, milchfrei, Pistazienaufstrich, Pistazienfüllung, vegane Pistaziencreme
Portionen: 8 Portionen
Kalorien: 115 kcal
Kosten: ca. 4,00 Euro pro Rezept (Stand: 1/25)

Kochutensilien

  • Küchenwaage
  • Sauberes Geschirrtuch
  • Kleiner Topf
  • Schmelzschale oder Schmelztopf
  • Universalzerkleinerer
  • Stabmixer, optional
  • Rührschüssel
  • Teigspachtel
  • Kleiner Schneebesen
  • Teelöffel
  • Sauberes Schraubglas mit Deckel

Zutaten

Für die Pistaziencreme

  • 20 g Kokosöl
  • 30 g Kakaobutter
  • 50 g geröstete, gesalzene Pistazienkerne, ohne Schale gewogen
  • 20 g gehobelte Mandeln
  • 1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
  • nach Geschmack Puderzucker
  • nach Bedarf neutrales Pflanzenöl, beispielsweise Rapsöl

Anleitungen

Pistazien vorbereiten

  • Reibe die Pistazienkerne in einem sauberen Geschirrtuch vorsichtig aneinander, damit sich möglichst viele der losen braunen Häutchen lösen.
  • Wiege anschließend 50 g geschälte Pistazienkerne ab. So bleibt die angegebene Menge eindeutig und wird nicht durch das Gewicht der Schalen verfälscht.

Kakaobutter und Kokosöl schmelzen

  • Gib das Kokosöl und die Kakaobutter in eine Schmelzschale. Schmelze beide Zutaten unter Rühren über einem sanften Wasserbad.
  • Nimm die Schale aus dem Wasserbad, sobald beide Fette vollständig flüssig sind. Achte darauf, dass kein Wasser in die Fettmischung gelangt.

Pistazien und Mandeln fein mahlen

  • Gib die Pistazienkerne und die gehobelten Mandeln in den Universalzerkleinerer. Mahle sie möglichst fein und lege zwischendurch kurze Pausen ein.
  • Schiebe die Masse bei Bedarf mit einem Teigspachtel vom Rand nach unten. Sind anschließend noch größere Stückchen vorhanden, kannst Du die Nussmasse mit einem Stabmixer weiter zerkleinern.

Pistaziencreme mischen

  • Gib die gemahlenen Pistazien und Mandeln in eine Rührschüssel. Füge die geschmolzene Fettmischung und den Bourbon-Vanillezucker hinzu.
  • Verrühre alles mit einem kleinen Schneebesen zu einer gleichmäßigen Creme. Probiere die Masse und ergänze nur so viel Puderzucker, wie für Deinen Geschmack erforderlich ist.

Abfüllen und abkühlen lassen

  • Fülle die zunächst noch flüssige Pistaziencreme in ein sauberes Schraubglas. Lasse sie ungefähr 1 Stunde vollständig abkühlen, bis sie ihre endgültige Konsistenz erreicht hat.
  • Ist die abgekühlte Creme zu fest, lasse sie kurz bei Raumtemperatur stehen und rühre anschließend teelöffelweise neutrales Pflanzenöl unter. Gib nicht zu viel Öl auf einmal hinzu.

Notizen

Zeitangabe: Die Zubereitung dauert ungefähr 15 Minuten. Für die Gesamtzeit wurde zusätzlich etwa 1 Stunde zum Abkühlen und Festwerden berücksichtigt. Die genaue Dauer hängt von der Raumtemperatur und vom verwendeten Gefäß ab.
Milchfreie und vegane Variante: Verwende Kakaobutter oder ausdrücklich vegan und milchfrei gekennzeichnete weiße Schokolade. Mit klassischer weißer Schokolade ist die Creme nicht mehr milchfrei und in der Regel auch nicht vegan.
Süße richtig dosieren: Der Salzgehalt gerösteter Pistazien kann deutlich variieren. Schmecke die Creme deshalb nach Zugabe des Vanillezuckers ab und ergänze Puderzucker nur nach Bedarf. Puderzucker verteilt sich durch seine feinen Partikel besser in der Fettmasse und sorgt für ein weniger körniges Mundgefühl.
Konsistenz erst nach dem Abkühlen beurteilen: Die warme Creme ist zunächst flüssig und wird durch Kakaobutter und Kokosöl beim Erkalten deutlich fester. Passe die Konsistenz deshalb erst nach dem vollständigen Abkühlen an.
Aufbewahrung: Bewahre die Pistaziencreme gut verschlossen im Kühlschrank auf und entnimm sie immer mit einem sauberen, trockenen Löffel. Vor der Verwendung kannst Du sie kurz bei Raumtemperatur temperieren. Bei verändertem Geruch, Geschmack oder Aussehen sollte sie entsorgt werden.
Allergene: Das Rezept enthält Pistazien und Mandeln. Weiße Schokolade kann zusätzlich Milchbestandteile oder weitere deklarationspflichtige Allergene enthalten.
Grundlage der Kalorienangabe: Die Schätzung beruht auf acht Portionen und der Variante mit Kakaobutter. Zusätzlich verwendeter Puderzucker oder zusätzliches Pflanzenöl ist nicht eingerechnet und erhöht den Kalorienwert.

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